Viele Zettel, ein Blueprint — persönlicher Text statt Horoskop-Flut, Aquarell in Indigo und Gold.

Warum ein Blueprint?

Was ein persönlicher Text gibt — und was nicht

Es gibt unendlich viel kostenlosen Text über dich. Genauer: über dich und ein Zwölftel der Menschheit. Tageshoroskope, Persönlichkeitstests, Listen mit den zehn typischen Eigenschaften deines Sternzeichens. Warum also Geld ausgeben für ein paar Seiten?

Meine ehrliche Antwort: Für einen Text über dein Sternzeichen musst du das nicht. Den gibt es überall — und was auf ein Zwölftel der Menschheit passt, passt auf niemanden richtig.

Ein Blueprint beginnt dort, wo diese Texte aufhören: bei der Kombination. Deine Sonne und dein Mond zusammen ergeben eine von 144 Tonarten, und geschrieben wird für genau diese eine. Bei den persönlichen Blueprints kommt dein Geburtsdatum dazu — dann meint der Text nicht mehr eine Tonart, sondern dich.

Und dann ist da noch etwas, das seltener geworden ist, als man denkt: ein Text über dich, der nichts von dir will. Tageshoroskope wollen, dass du morgen wiederkommst. Ratgeber wollen, dass du dich änderst. Tests wollen dich einsortieren. Ein Blueprint beschreibt — das ist alles.

Was er dir nicht gibt, gehört zur Wahrheit dazu: Er sagt dir nicht, was kommt. Er trifft für dich keine Entscheidungen, und er macht aus dir kein besseres Ich — du musst niemand anderes werden. Was er dir gibt: Worte für das, was du in dir trägst. Die meisten, für die ich geschrieben habe, sagen hinterher denselben Satz — „genau so ist es, ich hätte es nur nie so sagen können."

Und bei dem einen Mal bleibt es selten. Ein Spiegel ist kein Text, den man liest und abheftet — man kommt zurück, an anderen Tagen, mit anderen Augen, und es trifft einen ein anderer Satz. Die ersten Leserinnen haben mir genau das zurückgemeldet: mehrfach gelesen, wieder hervorgeholt. Dafür kaufen Menschen einen Blueprint. Oder sie schenken ihn jemandem, dem sie das wünschen.

Der Einstieg ist klein: Der Funke kostet vier Euro und drei Seiten Zeit. Die Hände und die Signatur gehen tiefer — zehn und einundzwanzig Seiten, geschrieben für einen einzigen Menschen.

Und wenn du erst sehen willst, wie sich das überhaupt liest: Die Einladung ist mein Geschenk an dich. Ein paar Seiten, kein Name, keine Daten — nur die Art, wie ich schreibe.

Zur Einladung

— Ray

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